Orgel

Eine kulturelle Bereicherung

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"Was lange währt, wird endlich gut!" ...
Dieser Spruch kann auf die Orgel der St.Bonifatius-Kirche bezogen werden. Schon bei der schmalen Seitenfeldern stehen die Pfeifen des Pedalwerkes: eine geschlossene und ruhige Bauform. Einweihung des Gotteshauses im August 1964 wurde bekannt, dass dank der Vermittlung durch Landrat a. D. Walter Jansen (MdL) der Hessische Kultusminister Dr. Schütte einen Betrag von 30 000 Mark für die Anschaffung einer Orgel zugesagt hatte. Am 15. September 1968 konnte das Instrument in einem festlichen Kirchenkonzert eingeweiht werden. Geschaffen wurde die "Königin der Instrumente" durch den Orgelbauer Wolfgang Hey aus Sondheim v. d. Rhön, der dazu erklärte: "Das ist eine von den schönsten und größten Orgeln, die wir bauen". Der Orgelfachmann Gottfried Rehm aus Fulda schrieb in den "Buchenblättern", einer Beilage der "Fuldaer Zeitung":  Die Orgel in der Schlüchterner katholischen Kirche zeigt klare, verhaltene Bauformen -entsprechend dem weiten und ruhigen Kirchenraum. Das Hauptwerk ist als Gehäusefeld oben in der Mitte des Prospektes angeordnet. In breiter Front stehen hier die Pfeifen des Prinzipalregisters. (Dahinter befinden sich noch weitere neun Pfeifenreihen: das Hauptwerk besitzt also zehn Register.) Darunter sind die Pfeifenreihen des Schwellwerkes in einer einfachen rechteckigen Gehäuseöffnung sichtbar; davor sind Schwelljalousien aus Plexiglas zum An- und Abschwellen des Klanges. Rechts und links in den schmalen Seitenfeldern stehen die Pfeifen des Pedalwerkes: eine geschlossene und ruhige Bauform.