Grimmstr. 1, 36381 Schlüchtern, Germany
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Geschichte

Neue Kirche


Am Sonntag, 2. August 1964, konnte dann das neue Gotteshaus eingeweiht werden. Dabei wurde eine Urkunde folgenden Inhalts in den Altar mit eingemauert: Allen, die diese Urkunde lesen, sei kundgetan, dass ich, der unterzeichnete Dr. Adolf Bolte, Bischof von Fulda, im Jahre 1964 nach der Geburt Jesu Christi, am 2. August, den 11. Sonntag nach Pfingsten, diese neu errichtete Kirche in Schlüchtern konsekriert habe.

Alte Kirche


Im Herbst 1903 stand das Schlüchterner Kirchlein, dessen feierliche Grundsteinlegung am 7. Juni 1903 erfolgt war, im Rohbau im Mai des Jahres 1904 wurde sie, die den Namen
des Apostels der Deutschen, des hl. Bonifatius, trägt, eingeweiht.

Mittelalter


Einen wichtigen Einschnitt in der Entwicklung bildete das Jahr 1543, in dem es zu einem ernsten Konflikt mit dem Bischof von Würzburg kommt, als Lotichius dem Vorbild des Fuldaer Abtes Philipp Schenk zu Schweinsberg folgend eine eigene Kirchenordnung für die Abtei und die Pfarreien des Schlüchterner Landes erlässt.

Seelsorger

… auch sie haben Geschichte geschrieben

Gottesdiener Chronologisch

ZeitraumNameNotiz 
1888 - 1902Orth, JohannPfarrer von Herolz – Schlüchtern vom 1. Kirchbau 1903 bis 1989 in Herolz
1902 - 1941Richter, Josefin Herolz
1925 – 1931Lins, Alfons Maria1. Pfarrer in Schlüchtern ab 1925 (s. Lebenslauf)+ 04.02.1967 in Bad Orb
1931 – 1934Mähler, Julius+ 10.03.1960 in Michelsrombach
1934 – 1938Krenzer, Josef+ 08.08.1963 in Geisa
1938 – 1954Becker, Josef+ 31.10.1983 in Morsbach
1954 – 1960Goeb, Hermann(s. Lebenslauf)+ 16.12.1988 in Lahrbach
1960 – 1969Klute, Bruno(s. Lebenslauf)+ 04.12.1983 in Uttrichshausen
1969 – 1974Liebermann, Josef(s. Lebenslauf)+ Kloster Schloss Cappenberg
1974 – 2000Röder, Hermann(s. Lebenslauf)+ 12.12.2014 Fulda
2000 - 2018Dr. Kowalewski Lech(s. Lebenslauf)
ab Juli 2018Pater Clemens Schliermann SDB(s. Lebenslauf)

Kapläne die in Schlüchtern gewirkt haben

ZeitraumNameNotiz
1955 – 1958Willeke, Gerhardunter Pfr. Goeb
1958 – 1961Bickert, Karl-Heinzunter Pfr. Goeb
1961 – 1963Kämmerer, Augustunter Pfr. Goeb
1963 – 1966Heil, Franz Karlunter Pfr. Klute
1966 -1967Graf, Konradunter Pfr. Klute
1967 – 1970Bräscher, Heribertunter Pfr. Klute und Pfr. Liebermann
1970 – 1974Desch, Konradunter Pfr. Liebermann

Sonstige Seelsorger

OStR. Bruno Leuschner, ab 1945 als geistlicher Seelsorger am Gymnasium mit regelmäßiger Mithilfe in der Gemeindeseelsorge
Pfr. Friedrich Storch,
Seelsorger in Elm 1947

Pfr. Garske, Seelsorger in Elm aus Prälatur Schneidemühl von 1950 – 1955
Pfr. Valentin Lindner, Seelsorger in Wallroth von 1946 – 1955

In 1944/45 lebte ein russisch-orthodoxer Priester in Schlüchtern. Er war verwitwt und hatte einen Sohn sowie eine Tochter. Die Familie wohnte erst im Pfarrhaus, dann bei der Familie von Dr. Bernhard Nover. Sie siedelte von Schlüchtern nach Amerika aus.

Im Jahr 1946 war auch Prälat Wagner, Heimatvertriebener aus dem Sudetenland, einige Monate in Schlüchtern tätig.

In den Nachkriegsjahren wurden katholische Gottesdienste auch in den evangelischen Kirchen von Hintersteinau, Wallroth, Hohenzell und Elm für Heimatvertriebene gehalten.
Nach dem Bau der neuen St. Bonifatius Kirche war dies nicht mehr der Fall.

Einblicke ins Leben…

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Clemens Schliermann

Pater SDB

Lech Kowalewski

Dr.

Bruno Leuschner

OStR

Sebastian Schmidt

Pfarrer

Hermann Röder

Pfarrer

Josef Liebermann

Pfarrer

Bruno Klute

Pfarrer

Hermann Goeb

Pfarrer

Alfons Maria Lins

Pfarrer

Gemeindereferenten und Praktikanten

Name Zeit (von - bis)
Winfried KempfPraktikant 13.03.1978 - 13.04.1978
Andrea Keidel Gemeindereferentin04.02.1980 - 12.04.1980
Brigitte Borta Gemeindereferentin01.02.1981 - 01.08.1982
Ernst-Joachim Jost Gemeindereferent09.02.1981 - 05.04.1981
Michael BielingDipl. Theologe01.10.1982 - 30.08.1984
Matthias Görnert              Gemeindereferent01.11.1984 - 31.07.1986
Monika Scherf     Gemeindereferentin01.08.1986 - 31.07.1992
Andreas Groher   Dipl. Theologe01.08.1992 - 31.07.2003

Organisten

In den den Anfangsjahren der Gemeinde wurde der Organistendienst (altes Harmonium mit Tretblasebalg) von der Haushälterin von Pfarrer Lins gespielt. Dies ging bis zum Jahr 1931. Danach spielte das Harmonium in der alten Kirche der alte pensionierte Lehrer Freund (er war früher Lehrer in Ulmbach) von 1931/1932 bis Frühsommer 1936. Den Musikdienst versah dan Hilda Sauer, geb. Rehm mit kurzen Unterbrechungen, Krankheit, Geburt usw. bis zum Jahr 1954. Von 1939 spielte an Sonntagen auch noch Frl. Löw, damalige Lehrerin am Gymnasium, mit kurzen Unterbrechungen, bis zum Jahr 1973. Von ihr wurde auch ein neues Harmonium erworben. Dieses Musikinstrument war im Dienst, bis die Orgel 1968 angeschafft wurde…
Ab 1. Februar 1954 wurde dann Ottmar Reck angestel. Absovent der Musikhochschule in Frankfurt. Herr Reck verstarb im Jahr 20xx
Seine Frau Annemarie, geb. Ebert, teilte sich bis zu seinem Tod den Organistendienst. Sie spielte allerdings schon ab 1936 als junges Mädchen, angeleitet von Hilda Sauer, das Kirchen-Harmonium. Sie erwarb ebenfalls, wie ihr Mann Ottmar, and der Musikhochschule ind Frankfurt am Main die A-Lizenz als Kirchenmusikerin. Im Jahr 2017 beendete auch sie den Organistendienst.
Aushilfsweise spielten in den vergangenen Jahren die Orgel Lioba und Sebastian Reck, sowie Sabine Traud.
Zur Zeit führen die Funktion Frau Irmgard Kreher, Tina Jökel und Herr Dr. Norbert Seitz.

Küster

In der neuen Kirche haben die Schwestern der ehemaligen Schwesternstation Schlüchtern diesen Dienst bis zum Frühjahr 1975 ausgeführt. Wenzel Bier begann seinen Küsterdienst im Jahr 1970, der im Frühsommer 1983 endete. Alfons Glatzel war vom Sommer 1970 bis Sommer 1982 Küster. Für ihre treuen Dienste wurde beide Küster vom Bischof mit einer besonderen Ehrung anlässlich einer Firmungsreise bedacht. Durch die Krankheit von Küster Alfons Glatzel wurde Pfarrsekretär Siegfried Flach im Herbst 1981 in den Küsterdienst mit eingeführt und machte diesen bis zu seiner Pensionierung. Herr Bier schied infolge seines hohen Alters im Frühsommer 1983 aus. An dessen Stelle wurde Martin Hofmann gewonnen, der diesen Dienst von Mai 1983 bis zum Jahr 2005 versah.

Angestellten des Pfarrbüros

Im Laufe der Jahrzente, in denen die Pfarrei St. Bonifatius auch eine Schwesternstation hatte, waren die Schwestern Marigunde, Sybille, Annegret, Mansueta, Ingrid, Reginhild, Rosemarie und Virgomaris als Seelsorgehelferinnen eingesetzt. Einige von ihnen hielten auch Gruppenstunden für Jugendliche ab und waren im Pfarrbür tätig.
Vom 15.07.1975 bis zu seiner Pensionierung  am 01.07.1991 war Herr Siegfried Flach Pfarrsekretär im Pfarrbüro.
Vom 01.06.1992 bis zum 01.08.2000 teilten sich Frau Sybille Zipf und Frau Claudia Leskopf die Ganztagsstelle als Pfarrsekretärinnen.
Seit dem 01.08.2000 bis heute ist Frau Claudia Leskopf halbtags im Pfarrbüro Pfarrsekretärin.